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Titelbeschreibung
[Braun, Heinrich]:
Deutsch-orthographisches Handbuch, wodurch man sich nach den Regeln der Sprachkunst in allen Fällen leicht helfen kann, samt einem Verzeichniße, wie man die ausländischen Wörter, die zum öftesten vorkommen, gut deutsch geben könne. München, Johann Nepomuck Fritz, 1771. 4°. Mit Holzschn.-Titelvignette u. einigen Holzschn.-Vignetten im Text. 6 Bll., 216, 83 (1) S., 2 Bll., Ldr. d. Zt. a. 5 Bünden m. goldgepr. Rückenschild u. dreiseitigem Rotschnitt. Vermutlich zweite, noch anonym erschienene Ausgabe. - Der Benediktiner u. Schulreformer Heinrich Braun (1732-1792) trat nach dem Philosophiestudium in Salzburg 1750 in den Benediktinerorden ein und studierte am Studium generale in Rott/Inn, wo er 1756 promoviert wurde. 1758-62 war er Gymnasiallehrer in Freising, anschließend Prof. der Theologie und Bibliothekar in Tegernsee. 1767 wurde Braun Kanonikus am Münchner Liebfrauenstift, 1768 Mitglied des Kurfürstlichen Geistlichen Rats und war 1770-73 Landeskommissar für das gesamte bayerische Volksschulwesen. 1777 wurde er Direktor sämtlicher Lyzeen, Gymnasien, Stadt- und Landesschulen, 1778 Leiter des gesamten Schulwesens in Bayern. Die von ihm angestrebte Schulreform umfaßte die allgemeine Schulpflicht, festumrissene Lehrpläne, moderne pädagogische Ansätze sowie die Hebung des Lehrerstandes. - Einband berieben. Durchg. etw. gebräunt. bzw. braunfleckig. - Holzmann/B. IV, 12780.
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